Abschluss der Metamorphose

Richtig. Bei der angesprochenen Metamorphose handelt es sich selbstverständlich nicht um jene, welche den Ab- und Aufbau von Becherkristallen in der Schneeforschung bezeichnet. Vielmehr geht es um die Verwandlung eines naiven, faulen Studenten mit Scheinbedarf in einen, naiven, faulen Studenten ohne Scheinbedarf. Denn seit Dienstag letzter Woche, ca. 10:45 ist es amtlich. Ich habe alle benötigten Scheine und mündlichen Prüfungen zusammen um endlich richtig Faulenzen zu können.

Aber fangen wir lieber langsam an. Wie aus dem vorherigen Beitrag noch zu erahnen ist, habe ich mich mit der Anhäufung von Wissen bezüglich den Grundlagen der Künstlichen Intelligenz (gelesen an der Universität Bremen) durchaus schwer getan. Nachdem ich mich jedoch vorletzten Dienstag dazu durchringen konnte endlich mit dem Lernen zu beginnen, gab es in den ersten 2-3 Tagen durchaus kleine Erfolge. Die Notizen wuchsen schnell auf 10 DIN-A4 Seiten an und ich konnte mir (unfassbarerweise) tatsächlich einige Begrifflichkeiten merken. Bereits am Donnerstag und vor allem im Verlauf des Freitags jedoch verließ mich immer mehr die Motivation und die Notizen wollten die 28ste Seite nicht überschreiten. Das vor der Prüfung gelegene Wochenende nutzte ich zum Entspannen und tat folgerichtig absolut nichts für die Uni bzw. KI. Am Montag dann war ich von Nervosität gezeichnet und konnte kaum noch eine ruhige Minute finden, da mir beim Gedanken an spezielle Teilgebiete immer wieder auffiel, dass ich scheinbar nur oberflächliches Wissen hatte.

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