Es fällt kein Doktor vom Himmel

„Sich auf seinen Lorbeeren ausruhen“ bedeutet unter anderem „nach einem Erfolg nicht auf weitere Erfolge hinarbeiten“

Was im Mittelalter durchaus wörtlich zu verstehen war, schmückte man sich doch nach einer erfolgreichen Schlacht mit einem Kopfschmuck (Kranz) aus Lorbeeren, wird heute eher sinnbildlich verwendet.  Im allgemeinen Sprachgebrauch ruht man sich auf seinen Lorbeeren aus, wenn man z.B. darauf hofft, dass es bei der nächsten anstehenden Aufgabe genauso erfolgreich läuft, wie bei vorigen.

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Times of Ignorance

Yes, I finally did it. On Tuesday last week I finally took the last step to reach independence in my life and to accord the tax authorities some of my valuable (and hopefully incredible high and unmeasurable) income. You probably guessed it already: I finally officially registered my Diploma Thesis at my University.
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Durch den Monsun

Unglaublich aber wahr: ich habe mich gerade mal wieder an mein Diplomarbeitsthema gesetzt. Nachdem ich vor ein paar Wochen schon einmal etliche Paper gelesen und die ersten Programmierarbeiten angefangen und zum Teil auch abgeschlossen habe, wurde es mal wieder Zeit.

Theoretisch darf ich hier gar nicht sagen, wie unglaublich dämlich ich doch manchmal bin. So fällt mir jetzt gerade (beim Lesen neuer, weiterer Paper) auf, dass ich womöglich wichtige Passagen hervorheben und mir eventuell Notizen machen sollte. Mittlerweile habe ich geschätzte 85% der Inhalte der bereits gelesenen Artikel wieder vergessen und keinerlei Bezug mehr dazu. Wenn es jetzt also darum geht, den Stand der Dinge für die Diplomarbeit nieder zu schreiben, muss ich alle alten Paper noch einmal durchwälzen. Dieses mal werde ich jedoch den Magic Marker (ja, Pulp Fiction – aber ohne: „ich muss 3 mal zustechen?“) zur Hand nehmen und (hoffentlich) wichtige Passagen entsprechend kennzeichnen.

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Abschluss der Metamorphose

Richtig. Bei der angesprochenen Metamorphose handelt es sich selbstverständlich nicht um jene, welche den Ab- und Aufbau von Becherkristallen in der Schneeforschung bezeichnet. Vielmehr geht es um die Verwandlung eines naiven, faulen Studenten mit Scheinbedarf in einen, naiven, faulen Studenten ohne Scheinbedarf. Denn seit Dienstag letzter Woche, ca. 10:45 ist es amtlich. Ich habe alle benötigten Scheine und mündlichen Prüfungen zusammen um endlich richtig Faulenzen zu können.

Aber fangen wir lieber langsam an. Wie aus dem vorherigen Beitrag noch zu erahnen ist, habe ich mich mit der Anhäufung von Wissen bezüglich den Grundlagen der Künstlichen Intelligenz (gelesen an der Universität Bremen) durchaus schwer getan. Nachdem ich mich jedoch vorletzten Dienstag dazu durchringen konnte endlich mit dem Lernen zu beginnen, gab es in den ersten 2-3 Tagen durchaus kleine Erfolge. Die Notizen wuchsen schnell auf 10 DIN-A4 Seiten an und ich konnte mir (unfassbarerweise) tatsächlich einige Begrifflichkeiten merken. Bereits am Donnerstag und vor allem im Verlauf des Freitags jedoch verließ mich immer mehr die Motivation und die Notizen wollten die 28ste Seite nicht überschreiten. Das vor der Prüfung gelegene Wochenende nutzte ich zum Entspannen und tat folgerichtig absolut nichts für die Uni bzw. KI. Am Montag dann war ich von Nervosität gezeichnet und konnte kaum noch eine ruhige Minute finden, da mir beim Gedanken an spezielle Teilgebiete immer wieder auffiel, dass ich scheinbar nur oberflächliches Wissen hatte.

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