Ich packe meinen Koffer

Teil 3: Vorbereitungen – Ich packe meinen Koffer…

und nehme mit, alles was mir bis dato noch so eingefallen ist. Theoretisch könnte ich jetzt hier tatsächlich all das auflisten, was in ein paar Minuten tatsächlich in meinem bodenlosen Koffer verschwindet. Allen voran sollte es wohl literweise Alkohol sein, denn wie jeder weiß, ist Skandinavien das Mekka der Anti-Alkoholiker. Für den gegenwärtigen Literpreis für Bier in Oslo (umgerechnet von NOK in EUR) könnte man sich hier eine ganze Kiste Bier kaufen. Man könnte sagen, Skandinavien hat Tankstellenpreise zzgl. Trinkgeld für den Tankwart  (nicht, dass er das erstandene Bier trinken sollte, trotz „Trinkgeld“). Da mein Jammern über die dezenten Alkoholpreise aber vermutlich eh niemanden interessiert, komme ich zurück zu den anderen Sachen, die meinen Koffer noch näher an die zulässige Gepäckgrenze bei der Lufthansa bringen werden.

Mike Batteriegriff Canon ähnlich zu BG-E5Wie jeder weiß, wird eine digitale Spiegelreflexkamera von einem Akku (oder zumindest Batterien betrieben). Das ist bei meiner Canon nicht anders. Und weil (Murphy sei Dank) in entscheidenden Momenten IMMER der Akku den Geist aufzugeben scheint, habe ich Planungsgenie längst vorgesorgt. Der praktische Meike Batteriegriff (ähnlich BG-E5 von Canon, aber deutlich günstiger), erlaubt es erstens, die Kamera endlich auch im Hochformat vernünftig zu bedienen (da extra Auslöser, sowie Einstellungsrad am Griff) und vor zweitens die Akkukapazität zu verdoppeln. Der großere untere Teil des Batteriegriffs nimmt zwei statt einen normalen Akku auf. Insgesamt nenne ich derweil vier Stück (Akkus) mein Eigen; das sollte im Regelfall für mehrere hundert bis tausend Bilder ausreichen. Das Ladegerät ist selbstverständlich dennoch dabei.

LowePro Flipside 400 AW (geschlossen)Wie zum Geier aber schleppt man all das ganze Zeug aus den letzten Postings mit sich herum? Gute und berechtigte Frage. Lange habe ich die Augen offen gehalten, nach einer komfortablen und preisgünstigen (qualitativ dennoch nicht minderwertigen) Lösung dieses Problems. Fündig geworden bin ich schließlich bei LowePro. Lowepro ist Hersteller qualitativ hochwertiger Taschen für Kameras, Notebooks und sonstigem Elektronikkram. Meine Wahl fiel nach langem Abwiegen auf den den LowePro Flipside 400 AW Rucksack.

LowePro Flipside 400 AW (offen)Der Rucksack bietet einen ziemlich hohen Tragekomfort und hat neben dem Verschluss vor der Brust auch noch einen nützlichen extra Verschluss auf Hüfthöhe. Bei meiner Kiepe sicherlich optisch kein Leckerbissen, aber allemal sinnvoll. Wichtig überdies ist natürlich die Möglichkeit mein fotografisches Equipment sicher zu verstauen und dennoch jederzeit Griffbereit zu haben. All dies erfüllt der Rucksack – und im Ernst: er ist gigantisch groß. Eine professionelle DSLR mit angesetztem 300mm Objektiv sowie vier bis sechs zusätzliche Objektive könnte ich in dem Flipside 400 AW unterbringen. Platz wäre weiterhin noch für einen zweiten Kamerabody (bald, wenn ich erstmal Besitzer der Canon 60d bzw. dessen Nachfolger, der 70d bin), Blitz, Filter und weiteres Zubehör (Speicherkarten usw.), sowie eine verstaubare Stativhalterung.

togopod FotoStativ „Traveler Jana“Und als ob all das nicht längst genug wäre, bin ich am Abwägen, auch mein Stativ mitzunehmen. Immerhin könnte ich es am oben genannten Rucksack befestigen.

Gerne würde ich Abends in Oslo Fotos machen und wie man als Fotograf (ja, auch Amateuere) oder Physiker weiß: bei schwachem Licht, bedarf es langer Belichtungszeit. Zwei meiner neuen Objektive verfügen zwar über einen Bildstabilisator, welcher schon längeres Belichten erlaubt, aber für richtige Aufnahmen im Dunkeln, kommt man an einem Stativ nicht vorbei.

Seit April 2012 (Vielen Dank nochmal an meinen Bruder) bin ich stolzer Besitzer des togopod FotoStativs „Traveler Jana“. Das ziemlich wertig verarbeitete Gestänge inkl. Kugelkopf würde sich hervorragend für Nachtaufnahmen eignen. Gerade mal 1.4kg bringt es alleine auf die Waage und verträgt selber etwa ca. 3kg an Gewicht in Form einer Kamera + Zubehör.

All das oben genannte wird mich vermutlich auf meinem Oslo Trip begleiten und hoffentlich auch an entscheidender Stelle zum Einsatz kommen. Im Prinzip kann es also losgehen. Ich bin gespannt – der check in ist bereits getan.

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