S.O.S. – Shave our souls

Unglaublich. Es gibt tatsächlich so etwas wie das Paradies. Ich spreche in diesem Fall nicht von einem Eis-Paradies. Das sollte übrigens auch der Phonetik wegen Ice-Paradice heißen, aber so kreativ sind die Werbetexter irgendwie nie – jedenfalls ist mir bisher kein Eisladen aufgefallen, der diesen Namen trägt. Selbes Problem, wie es auch bei Becks vorherrscht. Warum zum Geier heißt es The Beck’s Experience statt The Beck’s-perience? Ich werde es nie verstehen.

Aber zurück zum Thema Paradies. Wer sich, wie ich, seit Jahren trocken rasiert, wird sie kennen: die Frage nach einem guten Rasierapparat. Jahrelang habe ich mit mit einem einfachen Scherkopf begnügt. Braun 5414 FLEX Integral SilberZugegebenermaßen mein zuletzt genutztes Modell von Braun ist sicherlich mehr als in die Jahre gekommen. Das Model Braun Flex Integral 5414 war jahrelang ein treuer Begleiter. Bereits während meiner Zeit bei der Bundeswehr leistete er täglich (ganze 9 Monate [außer an den Wochenenden]) treue Dienste (wie ich ebenfalls).

Allerdings musste ich in den letzten Wochen und Monaten feststellen, dass die Akku-Leistung arg zu wünschen übrig ließ. Tatsächlich war das Gerät nur noch mit eingestecktem Ladekabel zu betreiben – außer natürlich, Mann schafft es, sich innerhalb von wenigen Sekunden zu rasieren. Wer mich kennt weiß, ich über strapaziere den Begriff „3 Tage Bart“ gerne auf mindestens „5 Tage Bart“. Zudem wies das „Schutzgitter“ über dem Scherkopf diverse größere Lücken auf, die den Rasierer als solches an manchen Stellen eher in eine Art Epilierer verwandelten.

Dementsprechend hoch sind auch meine Anforderungen an einen guten Rasierapparat. Lange, borstige Haare, die in alle Richtungen wachsen sollten definitiv gestutzt werden können, schließlich ist ein Waldschrat zwar ein interessantes Wesen, aber optisch sicher nicht Germany’s Next Top Model fähig. Keiner will aussehen, wie dieser Bärtige oder der hier.

Philips HQ 8250Dank meines zuletzt weiter fortgeschrittenen Alters verfüge ich derweil über einen (Rasur-) brandneuen Apparat der Extraklasse. Meiner Freundin sei Dank, kann ich nun ohne viel Lärm und vor allem stundenlang ohne jegliche externe Stromquelle (jedenfalls die von mir nicht gewollten) Haare in meinem Gesicht weitestgehend entfernen. Der nebenstehende Philips HQ 8250 Rasierapparat ist tatsächlich ein Wunderwerk der Technik – gar Zauberei (zumindest in meinen Augen).

Während mein alter Braun etwa die Lautstärke eines explodierenden Triebwerks eines Airbus A380 aufweist, kommt der neue auf sehr leisen Sohlen daher und ist nach meiner Einschätzung sogar in einem Alarmposten problemlos einsetzbar. Darüber hinaus sind die drei Scherköpfe (Speed-XL wie man auf neu-deutsch sagt) extrem flexibel und passen sich hervorragend meinem unförmigen Gesicht an. Ferner geht eine tatsächliche Rasur mit diesem Apparat sehr viel schneller von Statten als mit meinem alten Shaver. Auch das Reinigen des HQ 8250 erweist sich als extremst einfach und simpel – Kopf abklappen und Wasser durchlaufen lassen – fertig.

Ich bin insgesamt extrem zufrieden mit meinem neuem Gesichtsschmeichler. Das Rasieren Spaß machen kann, hätte ich nie gedacht – jetzt weiß ich es besser. Einziges Problem bisher ist ein leichter Rasurbrand, aber ich bin mehr als zuversichtlich, dass mein Hals sich in den nächsten paar Tagen an die neuen, scharfen, rotierenden Klingen gewöhnen wird. In diesem Sinne bleibt abschließend nur noch folgendes festzuhalten (Insider werden es verstehen):

Nur Rasieren ist semantischer.

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