Bodominjärvi

Der Bodominjärvi (schwedisch Bodom träsk), auch Lake Bodom genannt, ist ein See in Espoo, einer Nachbarstadt von Helsinki. Der Name kommt von seiner Lage im Stadtteil Puotinen, dessen schwedischsprachiger Name Bodom ist.

Der See wurde 1960 über Finnland hinaus bekannt, als am 5. Juni drei von vier am See zeltenden Jugendlichen ermordet wurden. Zu den Opfern gehören die zwei 15-jährigen Mädchen Maili Irmeli Björklund und Anja Tuulikki Mäki und der 18-jährige Seppo Antero Boisman. Nach Angaben des vierten Jugendlichen, dem 18-jährigen Nils Gustafsson, der schwer verletzt wurde, wurden die vier von einem Mann überfallen, aber Untersuchungen führten zu keinem Ergebnis. Aus diesem Grund entstanden Schauermärchen und Legenden um den See.

Nun stellt sich vermutlich die alles entscheidende Frage: wen zum Geier (und woher kommt gleich diese Redensart) interessiert all dies? Geographiestundenten womöglich – oder aber Metalheads, welche natürlich ebenfalls Geographie studieren könnten (ich spreche mit Absicht im Konjunktiv). Warum Metalheads wäre nun eine berechtigte Frage. Ich will das knifflige Rätsel auflösen:

Wer dieses meine, in letzter Zeit etwas sehr stille, digitale Tagebuch verfolgt, wird mitbekommen haben, was am 02. Februar 2006 geschah. Richtig, es gab in Hamburg ein Konzert mit Children Of Bodom. Da dieses auf einem Donnerstag stattfand und meine Wenigkeit + ein Mitstudent am Freitag „lediglich“ ein Plenum bezüglich unseres aktuellen studentischen Projektes besuchen mussten, entschlossen wir uns dazu, den Aufenthalt in Hamburg über die Nacht zu verlängern. Das Konzert begann um etwa 21 Uhr, da die erste Band, die bereits um 20 Uhr mit dem Spielen anfing, (One Man Army) wegen Bierkonsumes leider ausgelassen werden musste. Zu aller erst wurden die Ohren von der ungarischen (ich sage nur „fuck„) Band Ektomorf zum Bluten gebracht. Anschließend folgte der Headliner des Abends und es war relativ anspruchslos, aber dennoch auch überzeugend. Nicht mehr – nicht weniger.

[Not a valid template]

Nach dem Konzert wurde unsere Gruppe, ehemals bestehend aus 4 Personen um 2 dezimiert. Wir zwei Übrigen beschlossen die Hamburger Innenstadt ein wenig unsicherer zu machen. Die erste Station direkt nach dem Konzert war das Lehmitz auf der Reeperbahn. Nach einigen Bieren wurde kurzerhand eine kulinarische Köstlichkeit in Form eines Rollos kredenzt. Anschließend landeten wir in einer anderen, kleinen gemütlichen Kneipe, an deren Namen ich mich leider nicht erinnern kann. Gegen 5:15 wurde der erste Zug gen Bremen geentert und eine gute Stunde geschlafen, bis es in die Uni und zum Plenum ging. Folgend noch ein Video.

Children of Bodom live - Video

1 Kommentar zu „Bodominjärvi

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.