Fire and Ice

Das ist das Vertrackte an Weihnachten: Über den Weihnachtsmarkt zu laufen, macht so glücklich, daß es am Ende sogar Spaß macht, Geld auszugeben.

Janine Weger

In dieser Aussage steckt eine Menge Wahrheit, wie ich gestern wieder am eigenen Leib erfahren durfte. Geplant war ein (prinzipiell) uniweiter „Bummel“ über den Weihnachtsmarkt. Schnell sah man ein, dass eine derart große Masse an Menschen den totalen Kollaps des Marktes zur Folge gehabt hätte. Daraufhin wurde eine Selektion der besten Individuen aus der studentischen Population vorgenommen (Elitismus) und übrig blieben nur wenige Studenten aus einem derzeit aktuellen Hauptstudiumsprojekt. Im Laufe des Tages jedoch, wurde auch die Anzahl der elitären Teilnehmer drastisch reduziert, bis am Ende die studentischen Vorzeigeobjekte, 3 an der Zahl, übrig blieben.

Nachdem fast alle rechtzeitig am verabredeten Treffpunkt erschienen, begann das alkoholische Martyrium. Zu Beginn steuerte man den erstbesten Stand in Sichtweite an. Zufälligerweise wurde dort sofort mit der Verköstigung von Feuerzangenbowle begonnen. Viele, viele Schritte und Schiebereien weiter, ergab es sich, dass erneut der Durst gestillt werden musste, was in Form von warmen Eierpunch geschah. Einen Blick auf die Uhr werfend, stellte man schnell fest, dass die sich nähernde Schließung der Tore des Marktes nur eine Interpretation und damit verbundene Handlung zuließ. Der Weg führte geradewegs Richtung Bremer Hauptbahnhof, um vor dem Erreichen von selbigem im Paddys Pit einzukehren.

Nach kurzem Erledigen dringender Geschäfte seitens der ehemaligen Weihnachtsmarkt-Pilger wurde die zuvor unterbrochene Verpflegung mit Flüssigkeiten alkoholischer Art wieder aufgenommen. Nach mehreren sonderbaren, roten Getränken und etlichen Hefeweizen, passierte das große Unglück. Einer der Teilnehmer (ich gestehe) vollführte ein Kunststück sondergleichen. Um enorme Zauberkräfte zu demonstrieren, wurde kurzerhand in das Weizenglas gebissen und dieses durch die bloße Kraft des Kiefers gehoben. Unglücklicherweise war das Material jedoch schwächer als der Künstler und es kam, wie es kommen musste – das Glas barst unter dem enormen Druck. Die artierielle Blutung konnte schnell gestoppt werden und nach der Äußerung des sichtlich besorgten Personals, wurde ein weiteres Getränk in einem neuen Glas bestellt. Der Rest ist Geschichte.

Abschließend die einzig nicht verwackelten Fotos des Heimwegs. Anmerken möchte ich noch, dass mittlerweile die erste Spende für meine neue Gitarre eingetroffen ist. Aktueller Spendenstand: 0,10 EUR.

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2 Kommentare zu „Fire and Ice

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