Fast ein Nobelpreis

Weltrekord?!?Endlich ist es soweit: es gibt jemanden, der unsere (dazu gehören auch die meinigen) Leistungen anerkennt. Nachdem ich mit einigen anderen Kommilitonen im letzten Semester ein Seminar über diverse Metaphern (auf diese wird hier nicht näher eingegangen, Begründung: siehe Zitat) besucht habe, war zum Ende des Halbjahres eine schriftliche Ausarbeitung zu dem von uns gewählten Thema fällig. Angesichts des Feedbacks nach der eigentlichen Präsentation unseres Sachgebietes, waren wir frohen Mutes später einen studienbegleitenden Leistungsnachweis (Schein) mit respektablen 4 ECTS Punkten zu erhalten. Nachfolgend jedoch die ernüchternde Erkenntnis, dass schon eine simple schriftliche Ausarbeitung ausreicht, um einen Eintrag in das Guinness Buch der Rekorde zu erhaschen:

Dies ist kein Fazit, sondern eine Aneinanderreihung von banalen Allgemeinplätzen und hilflosen Argumenten, die sich nicht einmal ein schlechter Journalist erlauben dürfte geschweige denn ein Informatiker.

Bis Kapitel 3.2 einschließlich ist das Referat sprachlich untragbar, u.z. wegen einzelner Fehler, sondern wegen unzulänglicher Gedankenführung und einer über weite Strecken unklaren Ausdrucksweise. Ab 3.3 wird der Text zwar verständlich, aber er beschränkt sich auf bloße Beschreibungen, ohne eine Fragestellung zu entwickeln. Die Frage der verwendeten Metaphern wird so gut wie gar nicht behandelt. Ihr bietet kein Referat, sondern eine unsystematische und sehr lückenhafte Stückliste. Schade!

Zum Referat als ganzem muss ich Euch gratulieren: es ist so schlecht, dass ihr damit im Guinness-Buch der Rekorde einen Platz als das schlechteste Informatik-Referat verdient habt.

H.D.H. (21.11.2005)

Dies ist ein Auszug aus dem finalen Statement bezüglich unserer Ausarbeitung. Manche Stimmen erklingen, dass wir uns keine Mühe gegeben hätten, welche ich jedoch zurückweise (wenn auch eher widerwillig). Wie dem auch sei, ich bin gespannt auf die nächste Ausgabe des Guinness Book of World Records.

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