Time, what is time?

Was für Tage, was für Wochen. Ich bin es ja gewohnt, dass man als Student ab und an mal über die Arbeitszeit von 8 Stunden pro Tag hinauskommt, aber das? Ich will mich nicht unbedingt beschweren, ich habe es mir schließlich auch selber ausgesucht, aber vielleicht habe ich mich auch einfach übernommen und mir dieses Semester zu viele Kurse ausgesucht.

Wie dem auch sei, dass Flash Projekt fuer den Kurs Medieninformatik (oder wie wir ihn immer liebevoll nennen: Mädcheninformatik) neigt sich spürbar dem Ende entgegen. Ich weiß nicht genau, wann der Termin für die Präsentation ist, aber bis dahin sollte alles fertiggestellt sein. Die XML Daten habe ich soweit aufgebaut, wie ich sie benötige, es fehlen vielleicht ein paar Events, aber die einzubauen ist relativ simpel, immerhin steht das gesamte System eigentlich. Bis zur Präsentation muss eigentlich nur noch eine spannendere Geschichte ausgearbeitet werden. Das ganze System hat mich auch gut 3 Tage Arbeit am Stück gekostet und mittlerweile kann ich Flash nicht mehr sehen. Ich glaube aber behaupten zu können, dass ich mich jetzt ein wenig mit ActionScript auskenne, Flash aber immer noch nicht annäherend beherrsche. Wie auch, ich bin Informatiker, kein Medieninformatiker – mich interessieren bunte, blinkende Animationen relativ wenig bis überhaupt gar nicht. Die reine Programmierung von Aktionen mittels ActionScript sagt mir da schon deutlich mehr zu. Wer einen Blick auf das bisherige werfen will, kann sich das Projekt demnächst gerne herunterladen. XML Dateien usw. liegen natürlich bei und können meinetwegen gerne editiert werden, es fehlt aber eine hilfreiche Datei mit Informationen dazu. Mal sehen, vielleicht wird sowas mal ergänzt, immerhin gibt es das alte Projekt, basierend auf HTML und JavaScript ja noch bei SourceForge, was wiederum bedeutet, dass man ja darauf aufbauen könnte.

Was weiterhin bleibt ist das Projekt und die damit verbundene Arbeit mit Java. Ich mag Java, wobei ich mögen hier so definieren möchte: es ist einfacher als C oder C++. Leider bin ich mit der Thematik bisher immer noch nicht sehr vertraut, aber vielleicht bessert sich das. Immerhin geht es (und ich liebe diese Wortfolge) um die Entwicklung eines semi-automatischen Annotationstools. Es sollen also Webseiten annotiert werden, so dass Maschinen sie „lesen“ können. Wir haben uns viel vorgenommen und die 26 Personen sollten das eigentlich schaffen (Vorsicht IRONIE).

Darüberhinaus steht noch die Fertigung zweier Vorträge für das nächste Wochenende und den Montag darauf an. Das eine Thema interessiert mich mehr, das andere weniger. So müssen wir in dem Kurs Metaphern im Design von Mensch-Computer-Schnittstellen: Historische Erfahrungen und aktuelle Probleme die Metapher von sog. Wall Displays und damit verbundenen War Rooms analysieren, aufarbeiten und irgendwie in einen kurzen Vortrag (25 Minuten) quetschen. Das andere Thema befasst sich mit Informatik und Behinderung. Hier gibt es immerhin für ein Referat gute 4 ECTS Punkte zu holen. Die Thematik hierbei ist nicht genau definiert, aber wir untersuchen die Barrierefreiheit von Betriebsystemen und damit verbundenen, weiterführenden Produkten.

Was bleibt unterm Strich: viel Arbeit und das altbekannte Problem von Fehlen der benötigten Zeit – und die ist in unserer heutigen, schnelllebigen Welt (mein Gott, drei mal der Buchstabe L) scheinbar ein Luxus. Aber wie sagte Erhard Blanck einst so schön:

Die Zeit ist langweilig. Sie vergeht stets nur…

Erhard Blanck

Vielleicht ist in einer perfekten Welt alles besser. Eine perfekte Welt, jeder will sie haben, aber keiner kann sie haben. Alleine die Vorstellung davon scheint schon Utopie. Davon unbeirrt möchte ich meine Vorstellung einer perfekten Welt grafisch darstellen.

Die perfekte Welt

Das war’s erstmal für heute.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.