„Jesus Christ“ has left the earth…

Wieder einmal ist es soweit, etliche Jahre nach dem ungemütlich langen „Leidensweg“ unseres, von der christlichen Kirche propagierten Erlösers ereignet sich etwas besonders.

40 Tage nach Ostern feiern die Christen immer an einem Donnerstag die Himmelfahrt Christi. Diese Zeitspanne orientiert sich am biblischen Zeugnis, in dem es nach Lukas heißt: Den Aposteln erwies er sich nach seinem Leiden auch durch viele Beweise als lebendig, indem er ihnen während 40 Tagen erschien und über das Reich Gottes redete. (Apostelgeschichte 1,3).

Kumpel ChristusDie Gläubigen unter euch werden diesen Tag hoffentlich mit vielen Gebeten oder sonstigen Huldigungen an die Obrigkeit verbringen, um sich des finalen Aufstieges in den Himmel nach ihrem Ableben sicher zu sein. Für all diese religioes geläuterten Personen ist der morgige Tag ein kirchlicher Feiertag.

Der Rest der Bevölkerung (das wurde von mir persönlich durch eine Statistik, die hier auf Grund bizarrer Umstände nicht offengelegt werden soll, recherchiert) wird den morgigen Tag vor allem unter dem Synonym „Vatertag“ kennen. Dieser wurde, glaubt man den Gerüchten, von den Männern respektive Vätern dieser Welt erfunden, um ein Äquivalent zum Muttertag zu haben (der, nebenbei erwähnt, diesen Sonntag wieder anliegt). Sinn dieses Tages besteht vorläufig darin, nicht arbeiten zu müssen und um die Häuser zu ziehen.

Und da ich genau diese Definition bevorzuge und mich selber daran halte, werde auch ich heute Abend „um die Häuser ziehen“ und herausfinden, ob das bremische Bier dieser Woche noch genauso schmeckt, wie das letzte Mal.

PROST!

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