Einfach gut

Sehr geehrter Herr Kotte,

vielen Dank für Ihr Schreiben, welches wir mit Bedauern zur Kenntnis genommen haben.

Selbstverständlich nehmen wir jede Anfrage und Kritik unserer Gäste sehr ernst.
Bedauerlicher Weise können wir jedoch Ihr ursprüngliches Schreiben, evtl. auf Grund einer technischen Störung, nicht in unseren Unterlagen finden.

Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass derzeit keine Öffnungszeiten unserer Restaurants auf der Homepage hinterlegt sind. Es wird an einer zufrieden stellenden Lösung für unserer Gäste gearbeitet.

Wir bedauern Ihnen keine andere Auskunft geben zu können und würden uns freuen Sie weiterhin als Gast in unseren Restaurants begrüßen zu dürfen.

mit freundlichen Grüßen
McDonald’s Deutschland Inc.

Customer Service

Um es kurz zu machen: genau das ist die unbefriedigende Antwort von McDonald’s. Bleibt also weiterhin nichts außer auf Glück in eine Filiale zu fahren um einen Shake zu ergattern. Wenn es ums Essen geht, ist Burger King eh besser und dort kann ich die Öffnungszeiten ja nachlesen.

Ich liebe es

Ich erinnere mich, als wäre es gestern gewesen. Eines Abends im September 2006, es müsste der 26. gewesen sein, überkam er mich – der Milchjieper. Anstatt jedoch wie gewohnt nach Zucker (jaja und ein wenig Milch) in Form eines Schokoriegels zu schreien, hatte ich dieses mal das unheimliche Verlangen auf einen leckeren Vanille-Milchshake. Und wo gibt es bessere Milchshakes als bei McDonalds (bestimmt in vielen Geschäften, nur kenne ich die nicht)?

Da der Tag schon weit fortgeschritten war (es müsste so 23 Uhr gewesen sein), wollte ich mich zur Sicherheit vergewissern, wie lange das nächste McDonalds Restaurant (darf man die Teile wirklich so nennen oder verstößt das gegen die Genfer Konventionen?) geöffnet hat. Ein Besuch der Webseite McDonalds.de sollte also Gewissheit verschaffen. Auf der Webseite angekommen, fühlte ich mich dann vollkommen überfordert und fand mich anfangs nicht zurecht. Auch nach mehreren Minuten hatte ich noch immer nicht heraus gefunden, wo eine Information über ein bestimmtes Lokal zu finden war. In Anbetracht der späten Stunde und des Verlangens nach Vanille + Zucker in zähflüssiger Form, fuhr ich alsdann spontan in uncharmanter Begleitung in Richtung Lokalität. Glücklicherweise waren dort auch zur späten Stunde noch Milchshakes zu haben.

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Abschluss der Metamorphose

Richtig. Bei der angesprochenen Metamorphose handelt es sich selbstverständlich nicht um jene, welche den Ab- und Aufbau von Becherkristallen in der Schneeforschung bezeichnet. Vielmehr geht es um die Verwandlung eines naiven, faulen Studenten mit Scheinbedarf in einen, naiven, faulen Studenten ohne Scheinbedarf. Denn seit Dienstag letzter Woche, ca. 10:45 ist es amtlich. Ich habe alle benötigten Scheine und mündlichen Prüfungen zusammen um endlich richtig Faulenzen zu können.

Aber fangen wir lieber langsam an. Wie aus dem vorherigen Beitrag noch zu erahnen ist, habe ich mich mit der Anhäufung von Wissen bezüglich den Grundlagen der Künstlichen Intelligenz (gelesen an der Universität Bremen) durchaus schwer getan. Nachdem ich mich jedoch vorletzten Dienstag dazu durchringen konnte endlich mit dem Lernen zu beginnen, gab es in den ersten 2-3 Tagen durchaus kleine Erfolge. Die Notizen wuchsen schnell auf 10 DIN-A4 Seiten an und ich konnte mir (unfassbarerweise) tatsächlich einige Begrifflichkeiten merken. Bereits am Donnerstag und vor allem im Verlauf des Freitags jedoch verließ mich immer mehr die Motivation und die Notizen wollten die 28ste Seite nicht überschreiten. Das vor der Prüfung gelegene Wochenende nutzte ich zum Entspannen und tat folgerichtig absolut nichts für die Uni bzw. KI. Am Montag dann war ich von Nervosität gezeichnet und konnte kaum noch eine ruhige Minute finden, da mir beim Gedanken an spezielle Teilgebiete immer wieder auffiel, dass ich scheinbar nur oberflächliches Wissen hatte.

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Musikalischer Kataklysmus!

Gut, das Jahr 2007 steht in Anbetracht der bevorstehenden und scheinbar nicht mehr vermeidbaren Klimakatastrophe unter keinem guten Stern. Wo “renomierte” Sender wie die ARD propagieren, dass wir alle “Morden und Foltern als Freizeitspaß” (ARD) betreiben und die amerikanische, christliche Elite sich für “Das Lexikon des Herrn” (Spiegel.de) stark macht, frage ich: kann es schlimmer kommen?

Oh ja es kann. Wer meinen Blog ein wenig verfolgt, der weiß, dass es in letzter Zeit wieder ruhig geworden war um Infearior. Sie hatten sich Ende des Jahres 2005 dazu entschieden sich vom damaligen Gitarristen Detlef zu trennen, da es offenbar Differenzen gab (ich liebe dieses Wort, das nichts anderes ausdrückt, als: “es lief einfach beschissen!”, Anm.d.R.). So weit, so tragisch. Im Verlauf des Jahres 2006 jedoch wurde neuer Mut in Form des Gitarristen Onno geschöpft, scheinbar lief es wieder rund. Weit gefehlt: kurz nach dem Beheben des 6-Saiten Problems, verabschiedete sich Harvy – der Sänger. Damals dachte ich schon, jetzt sei alles vorüber. Einige Wochen und Monate gingen uns Land und plötzlich war es so weit, ein neuer Sänger war gefunden. Heiko sollte fortan seine Stimmbänder zum Schwingen bringen und die Texte hinaus in die Welt tragen. Wieder war alles gut. Doch die scheinbare Idylle war leider mal wieder keine. Diesmal war es der Bassist. Richtig, Mr. (rosa) 5-Saiter Nils war ausgestiegen. Seine neuen Interessen lagen wohl eher im Klettern als im Zupfen mit den Fingern. Demnach ging man fortan auf die Suche nach einem neuen Bassisten.

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