Diejenigen, die diesen Blog hier verfolgen werden es vermutlich eh wissen, allen anderen jedoch (die das hier nicht lesen, da sie den Blog nicht verfolgen…) sei gesagt: ich bin exmatrikuliert. Continue reading
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They’re all broken.
Ja, jetzt ist es tatsächlich passiert. Mein geliebtes Nokia E60 hat den Geist aufgegeben. Bereits vor etwa 3 Wochen ging auf einem Freitag Abend von einem Moment auf den anderen die Tastatur nicht mehr. Nur 5 Minuten zuvor hatte ich noch eine Nummer gewählt, aber plötzlich: nichts geht mehr. Gut, dachte ich mir: das kennst du von Nokia Geräten. Mein 6600 hatte diese Macke auch schon mal und auch das E60 hatte diese Ausfallerscheinung bereits.
Das war damals nach einem Konzert in der Hamburger Markthalle, wo das Schwitzwasser regelrecht von den Wänden lief und einem von der Decke auf die durchtränkten Klamotten tropfte. Damals scheint das Handy in meiner Hosentasche wohl auch etwas abbekommen zu haben, denn direkt nach dem Konzert ging die Tastatur nicht. Nachdem ich das Handy jedoch am gleichen Abend noch zerlegt und zum Trocknen über die Heizung gelegt hatte, ging alles am Folgetag wieder anstandslos. Dementsprechend relaxt war ich am besagten Freitag, als das Handy Mucken machte. Ich kam gerade vom Weihnachtsmarkt mit einer Freundin wieder und vielleicht war es diesmal die Kälte, dachte ich.
Durch den Monsun
Unglaublich aber wahr: ich habe mich gerade mal wieder an mein Diplomarbeitsthema gesetzt. Nachdem ich vor ein paar Wochen schon einmal etliche Paper gelesen und die ersten Programmierarbeiten angefangen und zum Teil auch abgeschlossen habe, wurde es mal wieder Zeit.
Theoretisch darf ich hier gar nicht sagen, wie unglaublich dämlich ich doch manchmal bin. So fällt mir jetzt gerade (beim Lesen neuer, weiterer Paper) auf, dass ich womöglich wichtige Passagen hervorheben und mir eventuell Notizen machen sollte. Mittlerweile habe ich geschätzte 85% der Inhalte der bereits gelesenen Artikel wieder vergessen und keinerlei Bezug mehr dazu. Wenn es jetzt also darum geht, den Stand der Dinge für die Diplomarbeit nieder zu schreiben, muss ich alle alten Paper noch einmal durchwälzen. Dieses mal werde ich jedoch den Magic Marker (ja, Pulp Fiction – aber ohne: “ich muss 3 mal zustechen?”) zur Hand nehmen und (hoffentlich) wichtige Passagen entsprechend kennzeichnen.
And she’s buying a stairway to heaven
Lang lang (klingt wie ein chinesischer Name oder habe ich einfach nur zu große Vorurteile?) ist es her, dass ich mich an dieser Stelle zuletzt zu Wort gemeldet habe. Dafür gibt es gute Gründe: ich war (nein, ich bin es noch immer) einfach stinkfaul in den vergangenen Wochen. So war ich Mitte April für einen kleinen Sauf-Trip kurz in Hessen und habe ein paar ziemlich bekloppte Leute kennengelernt, mit denen das Trinken durchaus Spaß macht. Wenn alles glatt läuft sehen wir uns spätestens in Wacken wieder Leute (auch wenn ihr das hier bestimmt nicht lest, weil ihr es eventuell sogar gar nicht könnt – unfähiges Pack!)
Was ist sonst noch so passiert in der Zwischenzeit? Gute Frage, die ich mir selber oft stelle und dann erschreckenderweise feststelle, dass eigentlich nicht wirklich viel geschehen ist. Die meiste Zeit habe ich mit irgend etwas totgeschlagen, was absolut nicht erwähnenswert ist (selbst wenn ich mich daran erinnern könnte). Man munkelt, dass viele, viele Monde vergingen, an denen böse chemische Verbindungen (Aggregatzustand: flüssig) ihren Weg durch Flaschen in geöffnete Kehlen fanden, was unter anderem in einen immensen Verlust von Gehirnzellen mündete. Dessen ungeachtet versuche ich bis heute meine musikalische Karriere ein wenig voran zu treiben. Obwohl meine technischen Fähigkeiten im Bezug auf das Gitarrenspiel und vermutlich auch auf den Gesang bisher noch immer zu wünschen übrig lassen, habe ich mir im Laufe der letzten Wochen ein bisschen was an Equipment zugelegt.